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Antwerpen gedenkt des Zweiten Weltkriegs

2019 ist es 75 Jahre her, dass Antwerpen befreit wurde. Der Krieg war aber noch nicht vorbei und forderte weiter viele Opfer unter der Antwerpener Bevölkerung. 

Die Stadt Antwerpen möchte deshalb die Erinnerung an diesen Krieg wach halten, stärken und an zukünftige Generationen weitergeben. Ein konkretes Kapitel der Antwerpener Geschichte, sowie der Kerngedanke „Immer frei. Nie selbstverständlich” sollen dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Freiheit und deren Bedeutung zu schaffen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass im Zweiten Weltkrieg Tausende von Juden für immer aus dem Straßenbild verschwanden, dass durch 720 Bomben 3.560 Menschen ums Leben kamen, 9.000 Menschen verwundet und die Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Die Antwerpener litten Hunger, flohen, lebten in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Liebsten, tauchten unter, starben, verrieten oder halfen einander. Diese Ereignisse prägen die Welt und unsere Stadt bis heute. Die Stadt Antwerpen will die Erinnerung daran wach halten. 

Den Einsatz und die großen Opfer, die viele erbringen mussten, dürfen wir nie vergessen. Deshalb wollen wir mit „Antwerpen Gedenkt” alle daran erinnern, dass hart für unsere Werte und Freiheiten gekämpft wurde.

Geschichten, Begegnungen und Orte in der Stadt
Antwerpen war die am schwersten getroffene Stadt in Belgien. „Antwerpen Gedenkt” möchte persönliche Geschichten erzählen und Aufmerksamkeit für weniger bekannte oder in Vergessenheit geratene Ereignisse wecken. Die zahlreichen Opfer unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten in Antwerpen stehen dabei im Mittelpunkt. Wir richten erneut den Fokus auf Denkmäler und besondere Orte und wollen auch neue Informationen über die vielen Opfergruppen veröffentlichen. Auf diese Weise werden Sie Geschichten entdecken, die Sie vielleicht noch nicht kannten.

Maßgeschneidert für die Zukunft
Der Zweite Weltkrieg wurde zwar schon vor 75 Jahren beendet, das Gedenken an diese Ereignisse, die Judendeportationen und die vielen anderen Opfer ist aber auch heute noch sinnvoll. Wir erinnern hier nämlich an den Kampf gegen eine Diktatur und die Verteidigung der demokratischen Werte, die uns alle verbinden.

„Antwerpen Gedenkt” will die Erinnerung an dieses schwarze Kapitel der Geschichte der Stadt wieder wach rufen. Wir dürfen es niemals vergessen.

Sehen Sie sich alles an, hören Sie zu, fühlen und gedenken Sie mit. 

Diese Webseite wird zurzeit noch entwickelt. In den kommenden Monaten finden Sie dort weitere Informationen über die Opfergruppen und können die Geschichte anhand verschiedener Themen entdecken.

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Skyline Antwerpen

Die Narben des Krieges in Antwerpen

Eine Übersicht über einige wichtige Ereignisse des Zweiten Weltkriegs in Antwerpen. Sie finden sie auf der Karte oder in chronologischer Reihenfolge in der Zeitschiene.

August 1942

Die erste großflächige Judenrazzia in der Stadt

20. und 21. November 1942

Hinrichtungen von Antwerpener Widerstandskämpfern auf der Schießbahn am D’Herbouvillekaai

Oktober - November 1944

Die Schlacht um die Schelde: Alliierte und deutsche Soldaten kämpfen um den Hafen

16. Dezember 1944

Eine V-Bombe trifft das Kino „Cinema Rex“: 567 Tote

Die Kriegsnarben auf der Karte

Der Zweite Weltkrieg hat in der Antwerpener Landschaft seine Spuren hinterlassen. Möchten Sie herausfinden, was in Ihrem Viertel geschah oder an was ein Denkmal, eine Skulptur oder eine Gedenktafel genau erinnern? Bald auf der Karte verfügbar

Der Hafen

Die Schlacht um die Schelde: Alliierte und deutsche Soldaten kämpfen um den Hafen

De Keyserlei

Eine V-Bombe trifft das Kino „Cinema Rex“: 567 Tote

Lange Kievitstraat

Die erste großflächige Judenrazzia in der Stadt

D’Herbouvillekaai

Hinrichtungen von Antwerpener Widerstandskämpfern auf der Schießbahn am D’Herbouvillekaai

Aktivitäten zum Thema Zweiter Weltkrieg in Antwerpen

Befreiungstage

Die Stadt richtet anlässlich des Gedenkens an die Befreiung verschiedene Initiativen ein. Zu einem der Höhepunkte werden die Befreiungstage. 

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Alle Aktivitäten

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